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Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin im  Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  (Quelle: BMELV)
Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Quelle: BMELV)

Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesregierung hat zur stofflichen und energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe eindeutig Stellung bezogen. Vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) wurden dazu Aktionspläne erarbeitet. Die aufgezeigten Handlungsfelder und Ziele werden mit erfolgversprechenden und zielorientierten Aktionen umgesetzt.

Holz ist mit deutlichem Abstand vor der Wind- und Wasserkraft der wichtigste erneuerbare Energieträger. Rund 75 % der Wärme aus erneuerbaren Energien wird aus Holz gewonnen.

Mit der im vergangenen Jahr in Kraft getretenen EU-Richtlinie für erneuerbare Energien wurden EU-weit die Ausbauziele für erneuerbare Energien festgelegt. Bis 2020 sollen in der
EU 20 % des Endenergieverbrauchs mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Für Deutschland ist das Ziel "18 % erneuerbare Energien bis 2020" vorgegeben. In dem im vergangenen Jahr in Kraft getretenen "Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz" wurde verankert, dass in Deutschland bei der Wärme im gleichen Zeitraum der Anteil erneuerbarer Energien verdoppelt werden soll.

Ohne einen verstärkten Einsatz des biogenen Energieträgers Holz sind diese ehrgeizigen Ausbauziele für erneuerbare Energien nicht zu erreichen. Neben einer verstärkten Mobilisierung bestehender Energieholzpotenziale im Wald erfordert dies auch eine zunehmende Erschließung nichtforstlicher Energieholzpotenziale wie zum Beispiel Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Für diese strebt das BMELV eine praxisgerechte Verbesserung der Rahmenbedingungen an.

Es freut mich daher, dass wir zu diesem aktuellen Thema gemeinsam mit unserem Projektträger, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V., und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. ein Symposium durchführen, zu dem Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenkommen werden, um sich auszutauschen, Perspektiven für Agrarholz zu diskutieren und nachhaltige Lösungswege aufzuzeigen.

Ich wünsche der Veranstaltung fruchtbare Diskussionen und Ergebnisse, die zu weiteren Fortschritten in Forschung und Entwicklung beitragen und für die Gestaltung praxisorientierter Rahmenbedingungen herangezogen werden können.

 

Julia Klöckner

Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz